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Arbeitgeberkontrolle

Die Ausgleichskassen sind gesetzlich verpflichtet, periodisch zu kontrollieren, ob die angeschlossenen Arbeitgebenden die gesetzlichen Bestimmungen einhalten. Unserer Kasse angeschlossene Arbeitgeber kontrollieren wir deshalb in der Regel alle 4 Jahre. Die betroffenen Firmen werden von uns automatisch avisiert, um einen Termin für die Arbeitgeberkontrolle zu vereinbaren.

Gut zu wissen
Der Geschäftsführer muss zum vereinbarten Revisionstermin nicht anwesend sein. Die Revisorin oder der Revisor braucht aber jemanden, der Zugang zu den Unterlagen hat und kompetent Auskunft geben kann.

Antworten auf häufige Fragen:
 
Können wir dem Revisor die Unterlagen in elektronischer Form vor Ort zur Verfügung stellen?
Wenn Sie unseren Revisor bei der Kontrolle unterstützen, genügen elektronische Daten.

Lässt sich die Revision verschieben?
Es ist möglich, die Revision innerhalb des Jahres zu verschieben, falls z.B. die Unterlagen nicht bereit sind oder die verantwortlichen Personen am vereinbarten Termin verhindert sind. Vereinbaren Sie mit Ihrer Revisorin oder Ihrem Revisor möglichst rasch einen neuen Termin.

Erhalte ich nach der Kontrolle einen Schlussbericht?

Ja, Sie erhalten ein Bestätigungsschreiben, in dem gegebenenfalls die wichtigsten Sachverhalte festgehalten sind. Wenn Korrekturen erforderlich sind, erhalten Sie ein detailliertes Differenzblatt, das wir in der Regel mit Ihnen besprechen. Das rechtliche Gehör und eine Einsprachemöglichkeit bleiben gewahrt.

Muss ich sämtliche Kreditorenbelege für die Kontrollperiode vorlegen?

Dies ist empfehlenswert, vor allem wenn zahlreiche Rechnungen für Fremdarbeiten vorliegen. Falls für die Kontrolle notwendig, müssen Sie die Belege innert nützlicher Frist nachreichen.

Auf welchen Rechtsgrundlagen führen die Ausgleichskassen Arbeitgeberkontrollen durch?

Auf den Bestimmungen des AHV-Gesetzes und der AHV-Verordnung (Art. 68 AHVG und Art. 162ff. AHVV in Verbindung mit Art. 209 AHVV).

Ist die private Nutzung eines Geschäftswagens AHV-pflichtig?
Ja, wenn ein Mitarbeiter den Wagen auch in der Freizeit benutzen darf, gilt dies als Naturallohn und ist somit AHV-pflichtig. Die Ausgleichskasse rechnet pro Jahr pauschal 9,6 % des Kaufpreises ohne Mehrwertsteuer an, mindestens 1800 Franken. Dies entspricht pro Monat 0,8 %. Bei Leasingfahrzeugen gilt als Basis der im Vertrag festgehaltene Barkaufpreis oder Objektpreis, jeweils ohne Mehrwertsteuer.

Wo finde ich eine Übersicht über die AHV-pflichtigen Lohnbestandteile?
Die wichtigsten Lohnbestandteile finden Sie in dieser Zusammenstellung der SUVA und in diesem Merkblatt.



Merkblätter
2.01 - Lohnbeiträge an die AHV, die IV und die EO
Massgebender Lohn (Merkblatt SUVA)

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