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COVID-19

Fünfte Information zur Corona-Erwerbsersatzentschädigung zum COVID-19-Gesetz

***Hinweis***

Aufgrund der hohen Anzahl Corona-Erwerbsersatzanmeldungen und Anfragen sind wir bis auf Weiteres täglich von 09.00 bis 12.00 Uhr unter 061 685 25 21 telefonisch erreichbar oder über info@ak-bs.ch.

 

Am Freitag, 25. September 2020 haben die Eidgenössischen Räte an ihren Schlussabstimmungen das COVID-19-Gesetz gutgeheissen. Das COVID-19-Gesetz löst die bisherigen bis 16. September 2020 gültigen bundesrätlichen Verordnungen ab.

Das neue Gesetz bildet die Grundlage für die Weiterführung von Corona-Erwerbsersatzentschädigungen (CE). Im Gesetz werden neue Anspruchsvoraussetzungen und die Bezügergruppen für die CE erwähnt. Gestützt auf das neue COVID-19-Gesetz, hat der Bundesrat eine entsprechende Verordnung erlassen, welche alle Details für die Bevölkerung und die Ausgleichskassen regelt.

Unter "Formulare" finden Sie nun alle Online-Anmeldungen für:

  • Arbeitnehmende in arbeitgeberähnlicher Stellung verwenden bitte das Online-Formular "Arbeitgebende". 
  • Selbständigerwerbende verwenden bitte das Formular "Selbständige".
  • Arbeitnehmende in einem Anstellungsverhältnis verwenden bitte das Formular "Arbeitnehmende" (Quarantänefälle und Wegfall Fremdbetreuung Kinder.

Bitte verwenden Sie für die Anmeldung ausschliesslich unsere Online-Formulare. Sie helfen damit, den Arbeitsaufwand für sich selbst und die Ausgleichskasse klein zu halten und somit zu einer effizienten Bearbeitung und Auszahlung beizutragen. 

Folgende Ausfälle können angemeldet werden:

  • Quarantänefälle 
  • Erwerbsausfall bei Wegfall der Kinderbetreuung (Klassen- und Schulschliessungen, Kita-Schliessungen u.ä.)
  • Erwerbsausfälle für Selbständigerwerbende, deren Veranstaltungen nicht von einer kantonalen Behörde genehmigt wurde oder aber wegen Massnahmen auf Bundesebene nicht stattfinden kann
  • Betriebe von Selbständigerwerbenden, die aufgrund kantonaler Massnahmen oder von solchen auf Bundesebene geschlossen wurden.
  • Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die ihren Betrieb aufgrund kantonaler Massnahmen oder von solchen auf Bundesebene schliessen müssen und dadurch einen Erwerbsausfall erleiden
  • Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, deren Veranstaltung infolge eines geltenden Veranstaltungsverbots nicht stattfinden kann, sofern ein Erwerbsausfall vorliegt
  • Selbstständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die aufgrund der beschlossenen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus eine Umsatzeinbusse im Vergleich zu den Jahren 2015 bis 2019 erfahren und dadurch einen Erwerbsausfall erleiden und die im Jahr 2019 ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen von mindestens CHF 10'000 erzielt haben. Die Umsatzeinbusse muss für die Anspruchsperiode vom 17. September bis 30. November 2020 mindestens 55 % betragen. Wer im Dezember einen Umsatzrückgang von mindestens 40 %, aber weniger als 55 % vorweisen kann, hat Anspruch auf die Entschädigung für den Zeitraum 19. bis 31. Dezember 2020. Beträgt der Umsatzrückgang im Dezember mindestens 55 %, so besteht der Anspruch für den ganzen Monat Dezember. Für die Ermittlung des Umsatzrückgangs ist in beiden Fällen der Umsatz des ganzen Kalendermonats zu berücksichtigen.

Sollten Sie Fragen haben, sind wir aufgrund der hohen Anzahl Corona-Erwerbsersatzanmeldungen und Anfragen bis auf Weiteres täglich von 09.00 bis 12.00 Uhr unter 061 685 25 21 telefonisch erreichbar oder über info@ak-bs.ch.